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In Thedinghausen und umzu ist bereits viel geleistet worden:

In den letzten beiden Jahren hat sich in unserer Samtgemeinde eine breite Initiative von Leuten gebildet, die dem Zustrom geflüchteter Menschen nicht tatenlos zusehen wollen, sich schon gar nicht gegen die neuen Nachbarn abkapseln möchten. Unter dem Namen „Ankommen in Thedinghausen“ setzen sie sich in einem parteiübergreifenden Konsens für alle diejenigen ein, die auf ihrer Suche nach einem besseren Leben oder auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung bei uns gelandet sind. Die Aktivitäten dieser Gruppe sind vielseitig und reichen von individueller Familienbetreuung über Begegnungscafés, die Erteilung von Sprachunterricht, Integration in Sportvereine bis hin zur Wohnraumbeschaffung für diejenigen, die in Massenunterkünften untergebracht wurden. Einige unserer Mitglieder arbeiten in dieser Initiative mit und auch sonst ist es das Bestreben der Grüne Liste, auf kommunalpolitischer Ebene für ein Gelingen der Integration der Flüchtlinge zu sorgen.

Von der Willkommenskultur zur Integration

Ein Teil der zu uns geflüchteten Menschen wird kein Asyl bekommen und uns unfreiwillig verlassen müssen; andere werden hier bleiben, sei es für ein paar Jahre oder für immer. Ihre Kinder gehen in unsere Schulen und wachsen mit zwei Kulturen auf; für die Eltern ist es meist schwerer, bei uns Fuß zu fassen. In einem dörflichen Umfeld kann dies mit gutem Willen von allen Seiten unter Umständen leichter gelingen als in der Anonymität der Großstadt. Letzten Endes bleibt die Bewältigung der Zuwanderung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die sich über mehrere Generationen erstreckt und nicht einfach ist – angesichts des demografischen Wandels aber auch Chancen bietet. Ganz wichtig dabei:

Der rassistischen und fremdenfeindlichen Hetze vom rechten Rand gilt es, einen breiten Konsens aller demokratischen Kräfte entgegenzusetzen.

 

Gegenwärtig sind alle Termine wegen der Corona-Krise ausgesetzt!

Die Grüne Liste Thedinghausen ist Fördermitglied des BUND.